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„Meine neue Heimat“ – Fotos von Zhivko T.

Zhivko T. , 15 Jahre alt,  ist im Herbst 2018 mit seiner Familie aus Bulgarien nach Deutschland gekommen und ist seither an der OMRS.

Zu diesem Zeitpunkt hat Zhivko kein Wort Deutsch gesprochen und alles war neu und fremd hier. Die Sprache in einem neuem Land zu beherrschen ist aber wichtig zum Überleben, deshalb lernt Zhivko in der VKL, der sogenannten Vorbereitungsklasse, vor allem Deutsch, aber auch Mathematik, Englisch und Geografie. Natürlich lernt man in dieser Klasse auch die deutsche Kultur kennen, die Regeln, die an der Schule wichtig sind und überhaupt, was für Jugendliche in Deutschland wichtig ist. Um eine Sprache gut zu erlernen, braucht man Zeit und Geduld, man muss auch aushalten, dass einem manchmal der Kopf brummt vor lauter „der -die das und den-dem-dessen…“

Wie gut, dass Zhivko ein Hobby hat, das ohne Sprache auskommt: Fotografieren!

Mit seiner Kamera hat er von seiner neuen Heimat Bilder eingefangen und Eindrücke auf dem Schulweg gesammelt. Diese Fotos sind zur Zeit im Schulhaus der OMRS ausgestellt und sollen einen Einblick geben, wie jemand unsere Heimat sieht, wenn dieser in seiner „neuen Heimat“ ankommt.

 

2.000 € Preisgeld für das „grüne Klassenzimmer“

Im Rahmen eines Wettbewerbs der VR-Bank Schulförderung bewarb sich die Garten AG der OMRS mit dem Projekt „Grünes Klassenzimmer“ und erhielt in den vergangenen Tagen ein Preisgeld von 2.000 €.

Um den Lernort Schulgarten noch attraktiver zu gestalten, sollen auf der Obstbaumwiese weitere Sitzgelegenheiten geschaffen werden. Für die Umgestaltung der Gartenfläche sind einige Aktionstage eingeplant, zu denen freiwillige Helferinnen und Helfer herzlich willkommen sind. Die Termine werden über unsere Homepage veröffentlicht.

Koordinatoren: Frau Bollmoor, Frau Bachmann, Herr Haiber und Herr Hepp

Techniker als „Tuner“ der Ensinger Flaschenkühler

Das Unternehmen Ensinger Mineralquellen GmbH ist seit Mai 2015 Bildungspartner der OMRS. Im letzten Schuljahr trat die Firma Ensinger im Rahmen der Kooperation an die OMRS heran mit der Chance und Herausforderung, beleuchtete Flaschenkühler im Technikunterricht zu planen und herzustellen.  Die Planung übernahmen die Technikgruppen 9a-d im Schuljahr 2018/2019, während die Herstellung dieses Schuljahr die Technikgruppen 7c und 7d realisierten. Dabei haben die Schüler nicht nur gelernt, wie man sachgerecht lötet, sondern auch direkt erfahren, welche Vor- und Nachteile eine Serienfertigung hat.

Pünktlich zur internen Weihnachtsfeier von Ensinger Anfang Dezember konnten die beleuchteten Flaschenkühler übergeben werden.

Fetzer

 

Standpunkt gefragt? – Kommen SchülerInnen der OMRS bald zu Gast ins „LUZi“?

Um das Lernen und Unterrichten an der OMRS weiter voranzubringen, findet im laufenden Schuljahr ein Schulentwicklungsprozess statt, der das Prinzip des „Lehrer-Unterrichts-Zimmers“, kurz LUZi, verwirklichen möchte.
Im angloamerikanischen Raum ist es die Regel, in Deutschland noch eher die Ausnahme: das Lehrerfachraumprinzip. LUZi steht für das Lehrer-Unterrichts-Zimmer, das sich vom bisherigen Klassenzimmer in einem wichtigen Aspekt unterscheidet: der Lehrer und das Unterrichtsfach bestimmen die Lernumgebung und nicht die Klasse, die diesem Raum zugeteilt ist.

Lesen Sie für weitere Informationen auf unserer Homepage unter

https://www.omrs.de/luzi/

Waldexkursionen der 6. Klassen

In der letzten Schulwoche vor den Herbstferien führten alle sechsten Klassen eine Waldexkursion durch. Unterstützt durch einen Förster untersuchten sie den Waldboden und nahmen ihn als Lebensraum zahlreicher Lebewesen wahr. Die Klasse 6c war mit Frau Bachmann und Herrn Haas unterwegs. Das folgende Video zeigt einige Eindrücke dieses Ausflugs.

Schon entdeckt?

Haben Sie schon unsere Reihe „Kunstwerke der Woche“ entdeckt? Hier zeigen wir Ihnen immer einen aktuellen Blick in unseren Kunstwerkschaukasten am Sekretariat.

Zu finden unter Sterne der OMRS- Schülersterne oder  einfach hier klicken.

Harald, unser Zukunftsbaum

Den Natur- und Umwelttag verbrachte die Klasse 8c in diesem Jahr im Kleinglattbacher Wald. Unterstützt durch die beiden Förster Ralph und Theo der Initiative „Waldbox“ von ForstBW ging es dort ans Eingemachte: Ganz entgegen der Annahme, dass ein Wald möglichst viele Bäume braucht um zu einer großen bewaldeten Fläche heranzuwachsen, mussten Bäume gefällt werden! Zu dieser Erkenntnis waren die Schüler und Schülerinnen nach der Auszählung und Hochrechnung derer Keimlinge gelangt, die auf einer Fläche von einem Quadratmeter in diesem Jahr bereits aufgegangen waren, nämlich zwischen 30 und 70 kleinen Eichenpflänzchen. Da eine große Eiche jedoch alleine für ihren Stamm bereits mehr als einen Quadratmeter Platz und für ihre Baumkrone noch viel mehr Fläche benötigt, muss mit der Zeit entschieden werden, wer ein so genannter Zukunftsbaum wird, also ein Baum, der erhalten wird und zu einem stattlichen Exemplar heranwachsen darf. Eine Gruppe wählte die kräftig und gerade nach oben wachsende Buche „Harald“ als ihren Zukunftsbaum, markierte ihn mit einem gelben Bändchen und befreite die Pflanze anschließend mit Säge und Axt von zwei Bedränger-Bäumen, die seinen Wuchs momentan einschränken und behindern. „Harald“ stehen nun zwei Bäume weniger im Weg, um in den nächsten Jahren zu einer großen Buche heranzuwachsen und dabei viel CO2 aus der Atmosphäre einzulagern.