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Waldexkursionen der 6. Klassen

In der letzten Schulwoche vor den Herbstferien führten alle sechsten Klassen eine Waldexkursion durch. Unterstützt durch einen Förster untersuchten sie den Waldboden und nahmen ihn als Lebensraum zahlreicher Lebewesen wahr. Die Klasse 6c war mit Frau Bachmann und Herrn Haas unterwegs. Das folgende Video zeigt einige Eindrücke dieses Ausflugs.

Schon entdeckt?

Haben Sie schon unsere Reihe „Kunstwerke der Woche“ entdeckt? Hier zeigen wir Ihnen immer einen aktuellen Blick in unseren Kunstwerkschaukasten am Sekretariat.

Zu finden unter Sterne der OMRS- Schülersterne oder  einfach hier klicken.

OMRS Kleinglattbach hat Schulpartnerschaft in Köszeg (Ungarn) wieder aufgenommen

Im Rahmen der 30-Jahr Feier der Städtepartnerschaft Vaihingen an der
Enz und Köszeg, war auch eine Delegation von Schülern und Lehrern der
Ottmar-Mergenthaler-Realschule Kleinglattbach eingeladen mitzufahren.
Schon seit Bestehen der Städtepartnerschaft 1989 gab es immer wieder
Begegnungen zwischen der Béri Balog Ádám Altalános Schule und der
Realschule in Kleinglattbach. Von 2011 bis 2019 ruhten die Begegnungen.
Aufgrund persönlicher Kontakte von Lehrpersonen der Schulen am Maientag
2019  sowie der intensiven Unterstützung von langjährig teilnehmenden
Familien der Städtepartnerschaft und der Stadtverwaltung Vaihingen an
der Enz kam es nun zu der erneuten Vereinbarung zwischen den Schulen. 10
Schüler aus dem Schulchor hatten die Ehre mit der Vaihinger Delegation
(wir berichteten) mitzufahren und die 30-Jahr-Feier durch mehrere Lieder
zu bereichern. Musiklehrer Ulrich Egerer wählte dabei bewusst Lieder
aus, die das „Zusammen“ von Jugendlichen in Ungarn und Deutschland zum
Inhalt hatten. Rektor Markus Widmann begleitete die Delegation, um auf
Schulleitungsebene mit der neuen Rektorin Timea Erdösi Nemesné und dem
Stellvertreter Dr. István Szárnyas, den zukünftigen Austausch zu
planen. „Europa“ so waren sich alle einig kann nur weiter gefestigt
werden, wenn sich die Jugend auf „Augenhöhe“ trifft. „Das Europa von
Morgen ist die Zukunft unserer Schüler“. Im Rahmen der Begegnung wurde
beschlossen, dass ein einwöchiger Austausch jeweils zu den Heimatfesten
(in Vaihingen der „Maientag“ und in Köszeg „das Weinlesefest im
September) stattfinden soll. Es werden vorher gemeinsame Inhalte
vereinbart, die dann bei der Begegnung zusammengeführt werden. Der
Austausch wird zunächst auf der Grundlage musikalischer Gemeinsamkeiten
(die Köszeger Schule hat ebenfalls einen großen Schulchor, Leiterin
Rita Láng-Horváth), starten. Dies soll nach und nach auch auf anderer
Bereiche des Schullebens ausgeweitet werden. Ein erstes ungarisches Lied
haben die Vaihinger Realschüler schon gelernt und der anschließende
gemeinsame Auftritt beim Weinlesefest war der Höhepunkt dieser
Begegnung.

Der wieder aufgenommene Austausch soll mit einer begleitenden AG an der
OMRS (Landeskunde, Sprache, Geschichte, etc.) unterstützt werden. Da
trifft es sich gut, dass die Begleitlehrerin der Köszegfahrt,  Vanessa
Holler, auch Geografie und Politiklehrerin ist. Zahlreiche erfahrene
Teilnehmer/innen der Delegation haben ihre Unterstützung angeboten um
die lebendige Geschichte des Austausches an die junge Generation
weiterzugeben.

Die Schüler und die Schule freuen sich auf die geplante, einwöchige
Begegnung am Maientag 2020.

Austausch an den Heimatfesten geplant

Einschulungsfeier mit Herz

Begrüßung der neuen Fünftklässler an der Ottmar Mergenthaler Realschule Kleinglattbach

119 Mädchen und Jungen der Klassenstufe 5 sind an der Ottmar Mergenthaler Realschule in Kleinglattbach herzlich willkommen und wurden am Donnerstag, den 12. September in die Schulgemeinschaft aufgenommen. (FAB)

Kaum hat das Schuljahr 2019/20 begonnen, sind sie schon da, die neuen 5er, die voller Erwartung in die Aula der OMRS drängen, wo bereits der Chor mit Musiklehrerin Britta Mathe den Song „Zusammen“ anstimmt. „Wir sind zusammen groß, wir sind zusammen eins“, schallt es den zahlreichen Gästen entgegen, die die Realschule in Kleinglattbach und ihr Profil bereits vom Tag der Offenen Tür kennen.

Jan Lumpp, Konrektor der Realschule, begrüßt die Kinder und Familien, der Förderverein der OMRS stellt sich mit aktuellen Projekten vor, es präsentieren sich die SMV, die Schulsozialarbeit und die kreative Pausengestaltung mit den Spieletonnen.

Neugierde auf den Englischunterricht weckt Patrick Kempf mit einem bilingualen Begrüßungstrack, den die Klasse 6a im Wechsel auf Deutsch und Englisch vorträgt. „Bald könnt ihr das auch!“, motiviert er die Neuen, die dem Sprach-Pingpong folgen.

Doch die 6er von Eva Fabritius haben noch mehr flotte Sprüche auf Lager, mit denen sie den bisherigen Grundschülern die Bedenken vor der neuen Schule nehmen. In einer gereimten Rede räumen sie mit dem Gerücht auf, „dass Lehrer Schüler hier verspeisen“. Ganz im Gegenteil: „Wer sich einbringt, ist willkommen und wird begeistert aufgenommen.“

Dazu passt der zweite Titel des OMRS-Chors mit den Versen: „Es geht nicht darum, wen, sondern darum, dass du liebst. Es geht nicht drum wieviel, sondern darum, dass du gibst.“

Das gegenseitige Unterstützen und Geben ist auch der 10.Klässlerin Jasmin Jörger mit der SMV ein großes Anliegen. Sie hat die Patenaktion im neuen Schuljahr angestoßen, die vorsieht, dass sich jeweils Schüler der Klassenstufen 7-9 als Paten um die Neuen kümmern und diese bei Streit, Problemen und Fragen unterstützen. Zum Wochenbeginn verbringen die Tandems eine Pause gemeinsam, um Kontakt aufzunehmen und sich kennenzulernen.

Gespannt erwarten die 5er die Einteilung in die vier Klassen der Jahrgangsstufe 5, die von Christine Blessing, Helena Krespach, Annika Kurz und Nina Hofsäß geleitet werden. Nachdem sie namentlich begrüßt werden, folgen sie den Mitschülern ins Klassenzimmer, in das auch die Eltern gebeten werden, um sich einen Eindruck vom Lernort der Kinder zu verschaffen. Anschließend werden die Gäste auf dem Pausenhof vom Elternbeirat bewirtet. Bei strahlendem Sommerwetter bleibt Zeit zum Austausch.

Auch die Kennenlerntage der OMRS tragen zum Konzept des Ankommens bei. Die Schüler erwartet beim Klassenlehrer eine Schulhausrallye, ein Quiz, Kennenlernspiele, ein Rundgang und vieles mehr, um sich einzugewöhnen.

Damit wünscht die OMRS den Jüngsten in der Schulgemeinschaft einen guten Start.

Piratenfahrt mit Pfiff bei tropischen Temperaturen

 

Das diesjährige OMRS-Schulmusical (Gesamtleitung Britta Mathe) erzählt von der Phantasiewelt des zeitlosen Piratenlebens. Die scheinbar furchtlosen Draufgänger, die tagsüber mit den Säbeln rasseln (Brandon Lutsch) und mit der Augenklappe (Anna-Lena Nöll) andere das Fürchten lehren, werden nachts zu liebenswerten Angsthasen (Ben Dubs) und gefühlvollen Tänzern (Johanna Ockert). Hinter der rauen Schale steckt bei den Protagonisten ein weicher Kern.

Das Orchester (Britta Mathe) spielt „He’s a pirate“ als Ouvertüre und begleitet mit einer Mischung aus Celtic-Folk, Riverdance, Filmmusik- und Tango-Elementen die musikalische Kapernfahrt. 50 Kinder bilden den Piratenchor (Ulrich Egerer), der durch mitreißende oder auch emotionale Songs für das richtige Musical-Feeling sorgt. Ein Meerestiereballett, HipHop und schwungvollen Tänze (Stefanie Seidner) bringen Rhythmus und Bewegung auf die Bühne.

Käpt‘n Danton (Michelle Kühnle) und seine Piraten hängen gelangweilt über der Reeling. Nichts zu tun, kein Schiff zu kapern, keine Lust auf „Monopoly“ und Basteln – aber was ist das? Eine Flaschenpost! Schnell eingeholt und reingeschaut. Eine Schatzkarte! Also macht sich die Piratenbande der „Esmeralda“, begleitet von ihren Gefangenen, Prinzessin Filomena (Angelina Petracija) und ihrer energischen Gouvernante Donna Dolores (Isabelle Schmitt), auf die Suche nach der geheimnisvollen Schatzinsel. Sie erwarten einige Gefahren, Überraschungen und natürlich ein Schatz!  „Das geheime Leben der Piraten“ wurde von rund 100 engagierten Jugendlichen in Musical-AG, Orchester, LTT-AG, Maske und Chor umgesetzt. Dazu gehörten nicht nur Schauspiel (Britta Mathe, Nina Müller) und Tanz, Musizieren und Singen an den beiden gelungenen Musicalabenden, sondern auch alle Backstage-Aufgaben wie Bühnenbau, Licht- und Tontechnik sowie Maske.

Um sich alle diese Fähigkeiten anzueignen, wurde neben dem Probenwochenende Anfang Juli bereits im Mai extra ein Maskenbildnerworkshop mit dem professionellen Maskenbildner Michael Badent von Sam & Co, Akademie für Tanz und Theater in Vaihingen/Enz veranstaltet.

Die Ergebnisse konnten sich sehen und vor allem hören lassen.

Kein Wunder also, dass der rätselhafte Schatz, den die Piraten auf der Insel 1-2-3 entdecken, keine Goldtaler, sondern einen exklusiven Plattenvertrag mit dem amerikanischen Musikproduzenten Bruce Boleman (Gjergj Lleshaj) enthält. Zu der neugegründeten Piratenband auf dem Weg in die Charts zu „Ruhm und Reichtum“ stößt schließlich als Bassist noch El Crocodilio (Sarah Gross) hinzu – es hat das Publikum zum Fressen gern!

Auch die Zuhörer und Zuschauer zeigten sich von der „Newcomer-Band“ und ihren Musikern begeistert. Beide Aufführungen waren bei tropischen Temperaturen in der Aula der OMRS bestens besucht. Die Darsteller ließen sich nach dem heißen Finale „Samba del Mar“ nicht lange um eine Zugabe bitten. Der musikalische Abend endete nicht in Meuterei, jedoch mit einer spontanen After-Show-Party, bevor die jungen Piraten den heimatlichen Hafen erreichten.

 

 

Harald, unser Zukunftsbaum

Den Natur- und Umwelttag verbrachte die Klasse 8c in diesem Jahr im Kleinglattbacher Wald. Unterstützt durch die beiden Förster Ralph und Theo der Initiative „Waldbox“ von ForstBW ging es dort ans Eingemachte: Ganz entgegen der Annahme, dass ein Wald möglichst viele Bäume braucht um zu einer großen bewaldeten Fläche heranzuwachsen, mussten Bäume gefällt werden! Zu dieser Erkenntnis waren die Schüler und Schülerinnen nach der Auszählung und Hochrechnung derer Keimlinge gelangt, die auf einer Fläche von einem Quadratmeter in diesem Jahr bereits aufgegangen waren, nämlich zwischen 30 und 70 kleinen Eichenpflänzchen. Da eine große Eiche jedoch alleine für ihren Stamm bereits mehr als einen Quadratmeter Platz und für ihre Baumkrone noch viel mehr Fläche benötigt, muss mit der Zeit entschieden werden, wer ein so genannter Zukunftsbaum wird, also ein Baum, der erhalten wird und zu einem stattlichen Exemplar heranwachsen darf. Eine Gruppe wählte die kräftig und gerade nach oben wachsende Buche „Harald“ als ihren Zukunftsbaum, markierte ihn mit einem gelben Bändchen und befreite die Pflanze anschließend mit Säge und Axt von zwei Bedränger-Bäumen, die seinen Wuchs momentan einschränken und behindern. „Harald“ stehen nun zwei Bäume weniger im Weg, um in den nächsten Jahren zu einer großen Buche heranzuwachsen und dabei viel CO2 aus der Atmosphäre einzulagern.

 

Wasseruntersuchungen an Bord der MS Experimenta

Ausgestattet mit weißen Laborkitteln, Handschuhen und Schutzbrillen machten sich die Schülerinnen und Schüler der 8a und 8c kurz vor Ferienbeginn auf dem Laborschiff MS Experimenta in Heilbronn an die naturwissenschaftliche Forscherarbeit. Mit Hilfe verschiedener Wasseranalysemethoden galt es herauszufinden, welches Wasser für ein Aquarium nötig ist, in dem Neckarfische gehalten werden sollen. Überprüft wurden hierzu sechs verschiedene Wasserproben auf ihren pH-Wert, die elektrische Leitfähigkeit und den Sauerstoffgehalt. Basierend auf den erhobenen Messwerten konnte in einem zweiten Schritt ermittelt werden, welches Wasser die Anforderungen des typischen Neckarfisches Rotauge am besten erfüllt und sich somit für die Befüllung des Aquariums eignet.

 

Erneute Auszeichnung mit dem Berufswahlsiegel

IHK BORIS Verleihung
IHK
BORIS Verleihung

Der OMRS wurde nach eingehender Prüfung durch Fachkommissionen für weitere fünf Jahre vorbildhafte Bildungskonzepte für die Umsetzung der Beruflichen Orientierung (BO) bis 2024 bescheinigt. Die bereits vor drei Jahren nachgewiesenen Erfolgskonzepte wurden durch Experten der IHK Region Stuttgart, der Handwerkskammer Region Stuttgart und des Arbeitgeberverbandes Baden-Württemberg nun erneut überprüft.
Ziel der Gutachter ist eine nachhaltig angelegte Begleitung der Realschülerschaft auf dem lebenslangen Weg der beruflichen Findung. Die Schulen müssen für die Erlangung der anerkannten Auszeichnung nachweisen, dass sich ein ganzes Team von Lehrkräften, Eltern, Bildungspartnern und weiteren externen Unterstützern um die Vermittlung von berufsorientierendem Wissen und begleitende Beratung kümmert.
Von Klasse 5 bis 10 werden kontinuierlich und aufeinander aufbauend berufliche Themen in den Unterricht eingebettet, praktische Erfahrungen in Betrieben gesammelt, Experten und Berater in die Schule geholt. Die besonders intensiven Kooperationen mit der Berufsberaterin der Agentur für Arbeit und den vertraglich fixierten Bildungspartnern der Ottmar-Mergenthaler-Realschule haben in diesem Prozess einen besonderen Stellenwert.
Die Wertschätzung der hervorragenden Arbeit der Realschulen untermauert die Leistungsfähigkeit dieser Schulart, die traditionell auf die Berufsausbildung einerseits und die Beruflichen Gymnasien andererseits vorbereitet. Beides mit gutem Erfolg und hohen Übergangsquoten als Partner der regionalen Wirtschaft.

Den Wald praxisnah erleben und dabei Sprache lernen

Waldarbeit erleben- unter diesem Motto konnte die Vorbereitungsklasse an der Ottmar-Mergenthaler-Realschule ein zweitägiges Waldprojekt  erleben.

Damit Kinder und Jugendliche, die aus Bulgarien, Rumänien, Syrien, Palästina, Kurdistan und weiteren Ländern stammen, die Chance haben, später in Deutschland einen Beruf auszuüben, lernen sie  in einer Vorbereitungsklasse (VKL-Klasse) vorrangig die deutsche Sprache. Zum einen bedeutet das für diese Schüler, den Wortschatz zu erweitern und Grammatik zu pauken, zum anderen ist es wichtig, konkrete Erfahrungen im Alltag und im beruflichen Umfeld machen zu können. In den letzten Monaten haben die Schüler das Thema Wald mit seinen unterschiedlichen Bereichen wie Tiere und Pflanzen, aber auch die Bedeutung des Waldes für den Menschen sowie Berufe im Wald bearbeitet. Den Abschluss des Themenblocks Wald stellte ein  zweitägiges Waldarbeitsprojekt unter Anleitung von Luca Schmid Förster und zertifizierten Waldpädagoge vom Fachbereich Forsten des Landratsamtes dar. Die Schüler konnten unter fachkundiger Anleitung insgesamt drei Hochsitze bauen und junge Bäume in einer Schonung von Brombeeren und Unkraut befreien. Neben der praktischen Arbeit wurde so die Arbeit im Team geübt und die Schüler hatten die Möglichkeit ihren  Wortschatz zu erweitern ganz konkret zum Beispiel, wenn der Satz fiel „gib mir mal den 13ner Schraubenschlüssel mit der Mutter und der Unterlegscheibe“. Im Austausch mit dem Fachmann haben die Schüler während des Projekts zudem viel über den Wald und die Berufe im Wald erfahren. Am Ende des zweiten Tages verabschiedeten sich die Schüler müde, aber stolz auf ihren Einsatz im und für den Wald und die selbstgebauten Hochsitze,  von Förster Luca Schmid.

Der Fachbereich Forsten bietet neben Waldführungen und halbtägigen waldpädagogischen Veranstaltungen auch mehrtägige Projekte für Klassen ab der Klassenstufe 6 an. Weitere Informationen zum waldpädagogischen Angebot beim Landratsamt Ludwigsburg können per Mail an luca.schmid@landkreis-ludwigsburg.de angefragt werden.

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
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