Schüler blicken hinter die Kulissen und sprechen selbst ins Mikro
Ludwigsburg. Mikrofone, Mischpulte, Sendeabläufe – die Klasse 10B der OMRS tauchte kürzlich tief in die Welt des Radios ein. Auf Einladung von ENERGY Stuttgart mit Sitz in Ludwigsburg durften die Schülerinnen und Schüler den Sender einen Vormittag lang aus nächster Nähe erleben. Begleitet wurden sie von ihren Klassenlehrern Herrn Staffe und Herrn Lumpp.
Nach der Begrüßung durch das ENERGY-Team startete die Führung durch das Funkhaus. Die 10B bekam gezeigt, wie eine Sendung entsteht: Von der Musikredaktion über die Nachrichtenredaktion bis zur Promotionabteilung. Besonders spannend war der Blick ins Sendestudio während des laufenden Programms. Dort erklärte die Mitarbeiterin, wie Titel gefahren, Jingles eingespielt und Live-Moderationen gesteuert werden.
Das große Highlight folgte danach: Die Schülerinnen und Schüler durften selbst ans Mikrofon. In kleinen Gruppen nahmen sie eigene Moderationen und Jingles auf. Ob das Anmoderieren eines Songs oder das Einsprechen eines Sendespruchs – vor dem Mikro hieß es Lampenfieber überwinden und die Stimme ausprobieren. Die ENERGY-Moderatoren standen dabei mit Rat und Tat zur Seite.
Für Fragen war reichlich Zeit eingeplant. Die 10B nutzte die Gelegenheit ausgiebig: Wie kommt das Musikprogramm zustande? Wie sieht der Tagesablauf eines Moderators aus? Und welche Ausbildungs- oder Praktikumsmöglichkeiten gibt es im Bereich Medien? Das Team von ENERGY Stuttgart beantwortete alle Fragen professionell, freundlich und ausführlich. So erhielten die Jugendlichen konkrete Einblicke in Berufswege vom Produzenten über Promotion bis hin zum Moderator.
„Es war beeindruckend zu sehen, wie viel Teamwork hinter jeder Sendung steckt“, sagte ein Schüler nach dem Besuch. Klassenlehrer Herr Staffe zeigte sich ebenfalls angetan: „So ein praxisnaher Einblick ist für die Berufsorientierung unbezahlbar. Die Mitarbeiter von ENERGY haben sich sehr viel Zeit für unsere Klasse genommen.“ Auch Herr Lumpp lobte die Organisation: „Die Schüler waren total motiviert und haben viele neue Eindrücke mitgenommen.“
Mit Fotos aus dem Studio und der Erinnerung an die eigene Stimme im Radio endete der Besuch für die 10B. Eines ist sicher: Radiomachen ist weit mehr als nur Musik abspielen – und für einige aus der Klasse vielleicht der Startschuss für einen Berufswunsch.




