Ein gelungener Nachmittag im Haus am Schlösslesbrunnen und ein gelungener Morgen mit Herrn Kontermann von der Sozialstation Vaihingen

Am 22. Januar 2020 waren 15 Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse im Sersheimer Altersheim.

Als erstes stellten wir uns vor und machten mit den Bewohnern ein Bewegungsspiel.

Dann durften sich die Bewohner in zwei Gruppen einteilen. Mit der einen Gruppe backten wir Kekse und mit den anderen bastelten wir Blumen und Marienkäferkerzen.

Währenddessen unterhielten wir uns mit ihnen und sie erzählten uns viel aus ihrem Leben. Es war sehr interessant. Nachdem wir fertig gebastelt und gebacken hatten, führten wir für alle Bewohner ein Theaterstück auf. Sie haben viel gelacht und sich sehr gefreut.

Danach aßen wir die Kekse und sangen mit ihnen Volkslieder.

Am Schluss führte ein Schüler eine Breakdance Choreografie vor und die Bewohner zeigten uns im Gegenzug ein Lied mit verschiedenen Bewegungen.

Ich fand den Nachmittag sehr schön und vor allem eine lohnenswerte Erfahrung. Und das Wichtigste: Wir konnten den Leuten eine Freude machen.

Am nächsten Tag kam der Leiter der Sozialstation, Herr Kontermann, zu uns und erzählte uns etwas über den Beruf der Pflegefachkraft und über die Sozialstation Vaihingen an der Enz.

Die Sozialstation kümmert sich um alle Pflegebedürftigen im Kreis Vaihingen an der Enz.

Die Ausbildung zur Pflegefachkraft dauert drei Jahre, wobei man in den ersten zwei Jahren allgemein unterrichtet wird und sich im dritten Jahr dann auf Altenpflege oder Gesundheits- und Kinderkrankenpflege spezialisieren kann. Während der Ausbildung verdient man ca. 1100 Euro und danach hat man ein Einstiegsgehalt von ca. 3000 Euro. Das macht den Beruf durchaus attraktiv.

Der Vortrag war sehr spannend, da man einen guten Einblick erhalten hat.

Abschließend kann man sagen, dass diese beiden Tage eine sehr schöne und gute Erfahrung war. Ich kann so einen „Ausflug“ nur empfehlen.

(Julian Schäberle)