“ Flow-Erlebnisse“ an der OMRS – beim Sponsorenfest wird das gemeinsame Tun gefeiert

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(FAB) Wasser plätschert ins Biotop, die Schulband begrüßt rhythmisch mit farbigen Boomwhackers, Feuer knistert und unter den Glaskuppeln des Außengeländes ist für Freunde und Förderer, Firmen und die Schulgemeinschaft der Ottmar-Mergenthaler-Realschule alles gastlich vorbereitet. Das Danke-Fest hat Projektabschlüsse, Musical- und Theaterproduktionen und Erneuerungen im Schulgarten und dem grünen Klassenzimmer zum Anlass.

Schulleiter Jan Lumpp fragt die Sponsoren: „Was fördern Sie eigentlich mit Ihren Geld- oder Sachspenden, mit Ihrer Tatkraft und Berufserfahrung? Zum einen die Persönlichkeitsentwicklung unserer Schulkinder, Stolz auf erbrachte Leistungen, lebendige Berufsorientierung, dass junge Menschen Talente an sich entdecken und die Zukunft der nachwachsenden Generationen.“ Für all das, sage die OMRS vielen Dank und gebe mit der Einladung symbolisch etwas zurück.

Ortsvorsteher Matthias Siewert lobt die OMRS, seinen ehemaligen Schulort. Sie sei weit mehr als ein Ort des Lernens – ein Ort der Begegnung, der Orientierung und des Miteinanders. Sein Dank gilt dem Förderverein (Doreen Wenzel, Claudia Fengler und Annette Wachholz), der seit 2015 ein verlässlicher Partner ist, den engagierten Lehrkräften und den Schulpartnern.

„Sie schenken der Schule nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern echte Wertschätzung. Sie stärken Glabbich, die OMRS und das Miteinander in unserer Gemeinschaft.“

Mit rockigem Sound schließt sich auf Leinwand der Rückblick auf die Umsetzung und die Möglichmacher des am selben Nachmittag feierlich eingeweihten Teichbiotop-Projektes an.

Im Interview sprechen Leonie, Lara und Mika mit einem der beiden Projektleiter des Biotops über Herausforderungen. „Von der überwucherten Fläche, bei der niemand wusste, was darunter steckt, bis zur Fertigstellung war es ein weiter Weg.“, so der Lehrer. Nach der ersten Bauphase steigt ein weiterer Kollege als Partner ein und bringt das Projekt zum Handwerkerwettbewerb von Würth. „Dass Sie mit so viel Leidenschaft dabei waren, hat uns motiviert“, dankt Lara. „Ohne die Sponsoren, wäre das nicht möglich gewesen.“, ergänzt Leonie.

Mika fügt hinzu, dass er mit dem Projekt als 10er während den Abschlussprüfungen begonnen habe, nun komme er als Ehemaliger zurück und habe an etwas Großem mitgemacht.

Unter Trommelwirbel und mit Nebelmaschine wird die Ehrentafel mit den Namen aller beteiligter Firmen enthüllt.

Die Musikklasse schließt mit zwei Stücken, die die fünfzehn Fünfer nach wenigen Übungsstunden schon selbstsicher vortragen.

Anschließend wird geschaut, gestaunt und gelobt, was sich mit Gewächshaus, Bienenvolk, Pergola, Beeten und der neuen Hütte auf dem Schulgelände alles getan.