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Fetter Beat und Stille Nacht

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(FAB) Mit dem Weihnachtsmusical „Swingende Weihnacht“ von Wieland Kleinbub brachten rund 70 beteiligte SchülerInnen festliche Stimmung, mitreißende Rhythmen und berührende Momente in die vollbesetzte Aula der Ottmar-Mergenthaler-Realschule. Das Stück verbindet traditionelle Weihnachtsmelodien mit modernem Swing, Tanz und jugendlicher Energie – ein musikalisches Erlebnis, das Herz, Hand und Füße gleichermaßen bewegt.

Im Mittelpunkt der Handlung steht ein alter Mann (Lucie Juddat), der eine Weihnachts-CD im Müll findet. In ihm erwacht der Wunsch, diese Musik mit anderen zu teilen. Auf dem Bahnhof begegnet er Passanten, Jugendlichen, Polizisten und Geschäftsleuten – Menschen aus ganz unterschiedlichen Lebenswelten. Doch zunächst stößt er auf Hektik, Gleichgültigkeit oder fehlende Zeit für Weihnachten. Am Ende findet er Gehör bei einer alten Dame (Nele Baudisch), die sich nichts sehnlicher wünscht, als das Weihnachtsfest nicht allein zu verbringen. Gemeinsam entdecken sie, dass Weihnachten vor allem dort entsteht, wo Menschen einander zuhören und Nähe zulassen.

Musikalisch getragen wird das Musical von zwölf ChorsängerInnen, die alte Weisen und traditionelle Weihnachtslieder in swingenden Arrangements neu erstrahlen lassen. Zu „FelizNavidad“ wird noch einmal ausgelassen zum fetten Beat getanzt, während rhythmische, aktuelle Tanzeinlagen das Publikum immer wieder mitreißen und für moderne Akzente sorgen.

Ein besonders stimmungsvoller Moment bildet den Abschluss: Zu „Stille Nacht“ leuchtet die ganze OMRS – im Publikum wie auf der Bühne – und schafft eine Atmosphäre der Gemeinschaft.

Dass „Swingende Weihnacht“ so überzeugend gelang, ist dem großen Engagement der SchülerInnen zu verdanken, die nicht nur im Chor (Ulrich Egerer), beim Tanz (Stefanie Seidner) und beim Schauspiel (Eva Fabritius) auf der Bühne glänzten. Auch beim Bühnenbild, in der Maske, bei der Bewirtung (7b mit Sabrina Heeb) sowie in der Licht- und Tontechnik (Christian Geltner) brachten sie ihre vielfältigen Talente ein. So wurde das Musical zu einem Gemeinschaftsprojekt, das zeigt, wie viel Kreativität, Zusammenhalt und Herz in einer „swingenden“ Weihnacht stecken können.